24.01.2014

Homestory Ehrensache - Teil 2


Bankkauffrau Antje Friedrichs hat mit Ehrensache, den alle inzwischen nur Erich rufen, zunächst Kurse zur Bodenarbeit besucht und übte Elemente der Gelassenheitsprüfung. "Als Clara Wolter im Frühjahr aufgrund ihres Studiums einige Wochen nach Berlin musste, habe ich dann angefangen Ehrensache zu longieren", erzählt Antje Friedrichs. "Zuerst natürlich unter Anleitung, aber mittlerweile sind wir beide schon ein eingespieltes Team."

Inzwischen hat die 51jährige so viel Sicherheit im Sattel der Warxbütteler Schulpferde erlangt, dass sie unter Anleitung auch schon auf Ehrensache geritten ist. "Ich habe ein super Gefühl auf Erich", berichtet sie strahlend. "Er gibt mir ganz viel Vertrauen und reagiert ganz feinfühlig auf meine Hilfen. Außerdem ist er extrem nervenstark geworden. Wenn durch den angrenzenden landwirtschaftlichen Betrieb Traktoren oder große Maschinen über den Hof fahren, lässt er sich überhaupt nicht beeindrucken. Ich reite ihn nur unter Anleitung und nur in der Halle, da ich noch nicht so lange wieder im Sattel bin, aber er ist einfach ein Schatz."

Die Zwillinge Louisa und Nina haben auch schon ausprobieren dürfen, wie es sich anfühlt auf dem eigenen Pferd zu sitzen. Natürlich erst einmal an der Longe, aber immerhin schon in Trab und Galopp. Und selbst Sohn Moritz, dessen Interesse eigentlich eher im IT-Bereich als im Stall liegt, schaut gelegentlich bei dem braunen Wallach vorbei. Am Wochenende lässt es sich auch Vater Torsten nicht nehmen, Ehrensache zu besuchen und ein paar Möhren vorbei zu bringen. Während der Woche ist der Jurist beruflich zu stark eingespannt und kümmert sich daher eher um die "finanziellen Belange" des Wallachs.


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